NewsSega erklärt Scheitern des Dreamcast

11. Aug 2013 / 14:29 von Thomas Landolt

Tadashi Takezaki, der aktuell bei Sega als Head of Project Implementation Department, President's Office, arbeitet, hat sich gegenüber der Famitsu zum Scheitern von Segas Dreamcast geäußert: Die Konsole kam 1998 auf den Markt, hatte kommerziell aber keinen Erfolg, so dass Sega schließlich die Produktion einstellte und ein reiner Software-Anbieter wurde.

Damals war Takezaki in Segas Marketing- und PR-Abteilung beschäftigt, begleitete sowohl den Saturn- als auch den Dreamcast-Verkaufsstart. Hauptsächlich scheiterte der Dreamcast aus Kostengründen und weil Sega in einen Preiskrieg verwickelt wurde.

Sega zahlte bei jedem Dreamcast drauf und verlor Geld. Sony war damals mit der PS2 Teil eines Teams, das den DVD-Standard entwickelt hatte. Deshalb konnten sie rund um die DVD ein System vollständig intern mit ihren eigenen Chips entwickeln.

Sega musste hingegen alles von externen Firmen einkaufen, so dass Sega mit der Dreamcast einen deutlichen Kostennachteil hatte. Sega konnte deshalb auch nicht einfach die Herstellungskosten senken. Gleichzeitig waren die Software-Verkaufszahlen enttäuschend, während Sega später gezwungen war, den Preis der Konsole zu reduzieren.

Je mehr Konsolen Sega zu der Zeit verkaufte, deshalb mehr Verlust machte der Konzern. Das Unternehmen versuchte, die Verluste bei der Hardware durch Software-Verkäufe wettzumachen. Doch die Spiele verkauften sich weiterhin schlecht, und die Software-Verkaufszahlen konnten nicht gesteigert werden.

Zur selben Zeit versuchte Sega auch noch, seinen Usern das Online-Spielen schmackhaft zu machen und war mit diesem Vorhaben zusätzlich stark ausgelastet.

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