NewsEpic kündigt Epic Games Store an

05. Dez 2018 / 08:59 von Sascha Böhme

Epic Games, der Entwickler von Fortnite und der weit verbreiteten Grafik-Engine "Unreal Engine", steht kurz davor, auch Spiele anderer Unternehmen zu verkaufen. Epic startet bald einen eigenen Online-Shop der in direkter Konkurrenz zu Valve's Steam steht. Er bietet ebenfalls Spiele von Drittanbietern, was eine weitere, erhebliche Bedrohung für Steam als führender Distributor von PC-Titeln darstellt. Der Store von Epic wird mit einer ausgewählten Anzahl von PC- und Mac-Spielen beginnen und nächstes Jahr das Angebot ausweiten.

Epic will seinen Store am Donnerstag, 6. Dezember 2018 bei den Game Awards vorstellen, wie Epic-Chef Tim Sweeney mitteilt. Er möchte "Qualitätsspiele aller Grössen" im Epic Store verkaufen und "ist offen für die Ausweitung des Shops auf Android und sogar iOS", falls Apple den Benutzern die Installation einer konkurrierenden Storefront auf ihren iPads und iPhones gestattet (was wir nicht glauben).

Valve behält traditionell 30% des Umsatzes beim Verkauf von Spielen via Steam für sich. Entwickler die ihre Spiele via Steam verkaufen erhalten die anderen 70%. Dies ist auch in den App-Stores von Apple und Google Standard. Epic möchte einen anderen und entwicklerfreundlicheren Ansatz verfolgen. Sie beanspruchen lediglich 12% für sich, 88% gehen an die Entwickler.

"Als Entwickler haben wir uns schon immer nach einer Plattform mit hervorragender Wirtschaftlichkeit gesucht, die uns direkt mit unseren Spielern verbindet", erklärte Sweeney in einer separaten Stellungnahme. "Dank des Erfolges von Fortnite haben wir dies nun und sind bereit, es mit anderen Entwicklern zu teilen."

Das Timing ist sicherlich bemerkenswert. Am vergangenen Freitag gab Valve eine aktualisierte Aufteilung der Einnahmen für Steam bekannt, die es Entwicklern ermöglicht, bei jedem Verkauf mehr Geld zu verdienen, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht werden. Der 88/12-Deal von Epic könnte jedoch für Entwickler lukrativer sein als der Umsatz von 70/30, bzw. 75/25 und schließlich 80/20 (je nach Bruttoumsatz), den Valve jetzt anbietet.

Neben dem Umsatzsplit bietet Epic einen weiteren einzigartigen Vorteil, der die Spielemacher davon überzeugen wird, Titel in den Epic Store zu stellen; das "Support-A-Creator-Programm". Wir kennen das bereits aus Fortnite: Support-A-Creator wird es beliebten Streamern erlauben, nicht nur mit Free-to-Play Spielen Geld zu verdienen.

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