NewsDubioses Matchmaking Patent von Activision bezüglich Microtransactions

18. Okt 2017 / 09:50 von Sascha Böhme

Activision hat im Mai 2015 ein sehr fragwürdiges Patent beim amerikanischen Patent- und Markenamt eingetragen, welches Spieler zum Kauf von In-Game Items animieren soll. Dies soll durch geschickte Manipulation des Matchmakings erreicht werden. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Herausragende Spieler werden mit weniger begabten zusammengebracht. Diese haben dann kaum eine Chance und sollen so zum Kauf von besseren In-Game-Items bewegt werden, um mit den Profis mithalten zu können.

Spielerdaten können auch dazu verwendet werden, um Spieler zum Kauf bestimmter Waffen zu animieren, beispielsweise einem Sniper-Rifle. Will ein neuer Spieler ein guter Scharfschütze werden, was durch sein Spielerprofil ersichtlich ist, sucht das Spiel via Matchmaking als Gegner besonders gute Scharfschützen heraus. Der Neuling soll sehen, wie ein Profi als Scharfschütze spielt und sich ermutigt fühlen, eine bestimme Waffe zu kaufen, die auch vom Profi verwendet wird.

Das Matchmaking soll prinzipiell überlegene Spieler mit weniger guten zusammenbringen, damit letztere sehen, welchen Vorteil ihnen bestimmte, via Microtransactions kaufbare Waffen und Items bringen. Sie sollen "neidisch" werden und dann Lust bekommen neue Waffen und Items zu kaufen.

Activision hat dazu bereits Stellung genommen und betont, dass es sich um ein altes, rein exploratives Patent handle, welches von einem externen R&D Team entworfen und bislang nicht in einem Spiel eingesetzt wurde.

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