Special GamesCom 2013

Superspontan wie wir nun mal sind, haben wir uns in der Gamescom Woche am Freitagmorgen in den Camaro gesetzt und sind in den Norden geflitzt. Nach gut 5 Stunden Fahrt, diversen Tank- und Ess-Pausen und erfreulich problemfreier Parkplatz Ortung ging’s auch schon aufs Messegelände.

Das erste was uns sonderbar erschien: Menschenmengen die (lange) Schlange stehen, um sich eine Coke mit eigenem Namen zu ergattern. Nun gut, es soll auch Leute geben, die dafür ganze Supermarktketten verwüsten – jedem das seine.
 
Nach einer belanglosen Pizza mit Salami haben wir uns in die untere Etage begeben. Dort wartete der Retro Bereich auf die Besucher. Deutlich weniger Menschenmassen und die Gelegenheit, alte Klassiker an den Originalkonsolen zu spielen, haben einige der Gamer erfreut. Da wir sowohl Super Sidekicks 2 (NG) als auch Mario Kart 64 (n64) bestens kennen und auch zuhause zu genüge spielen können, liessen wir die alten Kamellen mal aussen vor. „Interessant“ war dann die Sammlung einiger Forumsuser, welche hinter Glas ausgestellt waren. Nette Idee, aber wenn man schon eine Sammlung an einer Messe dieses Ausmasses präsentieren will, dann wäre es wohl sinnvoll, eine beeindruckende zu wählen. Mehr oder minder enttäuscht bewegten wir uns zu den aktuellen Titeln.
 
Eine Warnung gleich vorweg, für alle die ohne Presseausweis in die Spielehallen vom nächsten Jahr voranschreiten möchten: Für Topspiele sind Warteschlangen von mehr als zwei Stunden keine Seltenheit. Das dürfte dann wohl auch der Grund für das Bestehen eines 3-Tages Passes sein. Wir bezeichnen uns wirklich als Videospiel Enthusiasten und das Interesse an der Industrie ist ungebrochen, aber zwei Stunden für eine Demo? Ne, das dann doch eher nicht. Insgesamt waren die Stände der Aussteller hübsch, haben uns aber nicht aus den Socken gehauen. Enttäuscht durfte man auch von den Messegirls sein. Hat man die Schönheiten von der E3 im Kopf, haben die Damen aus Köln nicht viel mit der Auswahl von LA gemein. 
 
Nach getaner Arbeit und auch weil wir es leid waren, den keinesfalls geruchlosen Körperausdünstungen von überraschend vielen Videospiele-Nerds ausgesetzt zu sein, ging’s nach Köln auf ein Bier und Rumpsteak. Wenn man schon mal in der Stadt ist, gehört der Dom selbstverständlich mit dazu, genau wie das Clubbing in Köln mal zu überprüfen. 
 

Fazit

Köln ist eine fantastische Stadt mit fast ausschliesslich freundlichen Menschen, der Dom ist ein absolut sehenswertes Weltkulturerbe und abends macht der Stadt auch keiner was vor. Die Gamescom war halt eine Videospiele Messe wo man, ohne unendlich viel aufzubringender Lebens- & Wartezeit, kaum was zu sehen, geschweige denn zu spielen kriegt.

Zurück

The(G)net ist ein Mitglied des