Preview Killzone: Mercenary

Killzone im Mini-Format ganz gross oder doch ganz klein? Sony's Vorzeige-Franchise erscheint erstmals als First Person Shooter auf einer tragbaren Sony Konsole. Kann es dem grossen Bruder das Wasser reichen?

Wir waren sehr überrascht, als wir die Demo Version von Killzone: Mercenary erhalten haben, hatte Sony doch den PS Vita mit Spiele Nachschub seit Veröffentlich schon fast im Stich gelassen. Dieses Spiel könnte sicher wieder ein paar Fans der Serie dazu bewegen sich eine PS Vita zuzulegen. Das System braucht dringend Spiele-Nachschub und zwar hochprozentigen, denn die Verkaufszahlen wurden teilweise sogar schon vom alten PSP System überholt in Japan. Grosse Rollenspiele und halt eben coole neue Action Games. Killzone: Mercenary gehört sicher in diese Sparte, wesshalb wir schnell den Code eingegeben haben und das Spiel aus Sony's PlayStation Store heruntergeladen haben. Dies funktionierte erstaunlich schnell, trotz des happigen 2,4GB grossen Downloads.
 
Der erste Eindruck hat uns Guerilla Cambridge's Killzone Ableger für Sony's PlayStation Vita scheint wirklich Formen anzunehmen, denn es soll auf der genau gleichen Grafik-Engine wie Killzone 3 auf der PS3 laufen. Sobald wir das Spiel gestartet haben, fällt genau dies offensichtlich auf, denn vom optischen Standpunkt her ist Killzone: Mercenary mit Abstand das grafisch beeindruckendste Vita Spiel. Wahnsinn was da auf Sony's Kleinstem möglich ist, wir sind sehr beeindruckt. Auflösung ist ziemlich hoch im Vergleich zu anderen Spielen, zumindest sieht es so aus, auch die kleineren Grafiken oder Schriften kann man problemlos lesen. Auf dem Bildschirm hat es auch relativ viele Infos wie z.B. einen Radar, der Euch auch genau anzeigt wo die Gegner sich befinden oder wo es Munitions- resp. Update-Kisten hat, oder einfach generelle Informationen wie Munitionsvorrat und Unterhaltungen mit Söldnerkollegen.
 
Soundtechnisch tönt alles sehr klar und auch die Schuss- und Explosions Effekte sind sehr gut inszeniert, kommen aber erst mit dem Tragen eines Kopfhörers richtig zur Geltung. Auch hier sind die Gespräche sehr gut inszeniert und der Titel muss sich nicht vor seinen grossen Brüdern verstecken.
 
 
Die Demo besteht nur aus einem Level, in dem ihr als Söldner unterwegs seid, der seine Dienste natürlich nicht nur den Menschen, sondern auch den Helghast anbietet. Mit der verdienten Kohle könnt ihr in den im Level platzierten Upgrade Stations eure Knarren aufmotzen, neue Waffen kaufen oder einfach nur die Munition auffüllen. Alle Waffen sollen übrigens in der Vollversion von Anfang an verfügbar sein, vorausgesetzt man hat die nötigen Credits. Ob man diese dann mit echtem Geld kaufen kann oder muss, steht noch in den Sternen.
 
Killzone: Mercenary wird in der Schweiz ab 4. September in den Shops erhältlich sein. Wir schlagen vor, dass Ihr den Titel schon vorbestellt. Eventuell bekommen wir bis dann noch die Multiplayer-Demo zu sehen, welche wir Euch dann hier natürlich noch im Detail vorstellen werden. Freut Euch auf den Titel, denn er sieht sehr vielversprechend aus.
 
Hier ein Video zu genau diesem Preview Level:
 

 

Fazit

Nachdem diese Preview-Demo schon mal optisch und akustisch überzeugte, hat mich die Steuerung leider nicht aus den Socken gehauen, ein wenig zu nervös und nach Gefühl irgendwie zuwenig Platz auf dem Screen. Liegt aber eventuell auch daran, dass man ohne Tutorial grad ins Spielgeschehen springt und sich nicht langsam an das Gameplay hineintasten kann. Kaum läuft es ein wenig runder, ist die Demo auch schon zu Ende. Die Demo ist die dieselbe wie sie auf der E3 gezeigt wurde und die Entwickler haben seither sicher noch viel Zeit und Aufwand in das Spiel gesteckt, so dass genau dies in der finalen Version dann behoben ist... hoffentlich. Das "kleine" Killzone hat definitiv das Zeug zum echten Hit!

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Game

Killzone: Mercenary

Killzone: Mercenary


Spieler offline
1
Release
07/2013
Format
PAL
Genre
FPS
Studio
Guerilla Games
Publisher
SIEE
Offizielle Webseite
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Autor

Thomas Landolt

Altersfreigabe


PEGI-18

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