Review Resistance: Burning Skies

Enemy of the State! Nach Resistance - Fall of Man, Resistance 2 und Resistance 3 sind die Chimeras zurück und wollen mit ihrem Angriff auf die USA auch gleichzeitig die PlayStation Vita Verkaufszahlen ankurbeln. Ob der Titel den hohen Erwartungen entsprechen kann, ist hier relativ schnell erzählt.

Wir schreiben das Jahr 1951, die Chimeras greifen England und Amerika an. Während sich die Story in Resistance - The Fall of Man auf England konzentriert, handelt es sich bei Resistance: Burning Skies vor allem um den Angriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika. Du übernimmst die Rolle von Tom Riley, einem Feuerwehrmann aus New York City. Die Bestien haben seine Frau Nathalie und seine Tochter Rachel entführt, weshalb sich Tom verständlicherweise gegen eine Evakuierung entscheidet und auf eigene Faust seine Familie aus den Klauen der Chimeras befreien will.

Diese Story wird zwar durch hübsche Videosequenzen unterstützt, welche aber das Niveau der Story nicht anheben, jedoch verschönern. Ihr habt es erfasst, Resistance: Burning Skies punktet nicht in Sachen Story. Who cares? Unterwegs auf Chimeras ballern? I'm in!



Grafisch gesehen setzt der First Person Shooter nicht zu Höhenflügen an, überzeugt aber trotzdem durch die durchgehend flüssige Grafik, die ohne grössere Ruckler oder Bugs auskommt. Dem PS Vita Grafikreferenztitel Uncharted: Golden Abyss kann Resistance: Burning Skies nicht das Wasser reichen, doch die Texturen sind detailliert genug um auch kleinere Details mühelos zu erkennen oder zu treffen. Nihilistic Software hat hier wirklich eine solide Grafik Engine abgeliefert, wie wir es bei den Vorgängern, die übrigens von Insomniac Games entwickelt wurden, gewöhnt sind. Somit feiern die Nihilisten einen gut gelungenen Einstand auf der PS Vita.

Bei der alten PSP ein Dauerthema: Dual Analog Sticks. Jetzt mit der PS Vita wird eigentlich ein neues mobiles Videogame Zeitalter eingeläutet, so dass man vom Gameplay her jeden möglichen Titel auch für Sony's portable Gamekiste umsetzen und auch komfortabel steuern kann. Zusätzlich kommt hier noch der Touchscreen auf der Front- wie auch Rückseite zum Zug, welcher beim Gameplay eine grosse Rolle spielt. Funktionen der L2/R2 Tasten der PS3 Vorgänger wurden an den rechten Rand des Touchscreens verschoben, wo man mitten im Gefecht auf das gewünschte Icon drücken kann, ohne dass es den Spielfluss merklich behindert, z.B. beim Wurf einer Granate, Splittergranaten etc. Auf dem Touchscreen kann man auch die Armbrust mit einem explosiven Pfeil bestücken oder einfach einen Gegner markieren. Beim ersten Herumballern noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch schon nach 10-15min ist man schon so daran gewöhnt, als wäre es nie anders gewesen.

Sound-technisch haben die Entwickler in die richtige Trickkiste gegriffen, denn es rummst gewaltig.  Da man auf der PS Vita häufig mit einem Kopfhörer spielt, fielen uns nach einiger Zeit aber auch die nervigen Schritte und Tritte des Feuerwehrmanns auf, welche viel zu dumpf hallend über Dauer echt auf die Nerven gehen können. Doch sobald die Kämpfe weitergehen, können die Soundeffekte und gewaltigen Explosionen, sowie die geilen Waffengeräusche überzeugen. Rumballern macht ziemlich Laune. Jede Wumme verfügt über eine Sekundärwaffe, wie z.B. Schutzschild aufstellen, Granate und auch Zielmunition, welche über den Touchscreen aktiviert werden kann.

Falls Ihr jetzt daran zweifelt, ob der PS Vita Ableger der Serie in Sachen Schwierigkeit oder Umfang den grossen Brüdern (oder waren es Schwestern? ;-)) hinterherhinkt, der kann sich auf eine fordernde Mission gefasst machen. Die coolen und teilweise riesigen Zwischen- oder Endgegner fordern einem eine gewisse Stick- und Touchscreenakrobatik ab, jedoch wurde das Game an keiner Stelle richtig unfair. Auch die Speicherpunkte sind fair gesetzt und man muss sich eigentlich wenig Gedanken über genug Munition machen. Die Waffen lassen sich stark modifizieren, was schon richtig Spass macht und auch den Spielfluss massgeblich beeinflussen kann.

Fazit

Ich frage mich, wieso der Titel so unterschiedliche Bewertungen bekommt, hält er doch eigentlich vieles, das versprochen wurde. Als Fan der Serie kann ich sagen, dass Nihilistic Software hier einen wirklich guten Job gemacht hat, in grafischer wie auch in spielerischer Hinsicht. Bemängeln kann ich eigentlich nur ein paar Soundeffekte oder auch die zeitweise nicht vorhandene Intelligenz der Chimeras oder auch der menschlichen Mitstreiter, die sinnlos in der Gegend herumballern. Der etwas simpel geratene Multiplayermodus muss ich auch noch erwähnen. Davon abgesehen, macht Resistance: Burning Skies richtig Laune und bietet im Vergleich zu iPhone und iPad endlich eine Dual-Analogstick-Steuerung für unterwegs. Gamer, die mit den Vorgängern schon rumgeballert haben, können bedenkenlos zugreifen.

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Game

Resistance: Burning Skies

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Spieler offline
1
Spieler online
8
Release
06/2012
Format
PAL
Genre
FPS
Studio
Nihilistic Software
Publisher
SIEE
Offizielle Webseite
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Autor

Thomas Landolt

(G)net Score

79

 

Graphics
80
Sound
62
Gameplay
80
Umfang
70

(G)community Score

0

 

Graphics
0
Sound
0
Gameplay
0
Umfang
0

Positiv


  • Gute Grafik / Effekte
  • Endlich ein FPS für die Vita
  • Touchscreen-Steuerelemente
  • Portable Balleraction!

Negativ


  • Intelligenz der Gegner
  • Soundeffekte teilweise schwach
  • Dünne Story
  • Simpler Multiplayermodus

Altersfreigabe


PEGI-16

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