Review Shadow Guardian

Und wieder einmal beweist uns Gameloft, dass sie wahre Könner sind wenn es darum geht, ein anderes Spiel zu kopieren. Glücklicherweise sucht man sich immer die Top-Hits dafür aus. So stand für Shadow Guardian ganz offensichtlich Naughty Dogs "Uncharted"-Serie Pate. Wir haben uns das Action-Abenteuer genauer angesehen.

Die mysteriöse Prima Materia, ein mächtiges und kostbares Relikt, das seit Jahrtausenden den Grundstein okkulter Legenden bildet, wird zu einer echten Gefahr. Eine Gruppe Söldner ist auf der Suche nach ihrem Versteck, um mithilfe ihrer Macht die Menschheit zu versklaven. Ja ich gebe zu, die Story ist wieder einmal 'määh'. Ihr übernehmt die Rolle von Jason Call, einem Enthüllungsjournalisten und Ex-Soldaten und versucht das Relikt vor den Söldnern zu bergen. Dabei erkundet ihr alte ägyptische Ruinen, verlassene Tempelanlagen in Indien, versunkene Heiligtümer (in einer an Atlantis angelehnten Location) und die gefrorenen Ebenen der Antarktis.

In Shadow Guardian wird etwa 40% geballert, 40% geklettert und 20% gepuzzelt, was innerhalb der Level für gute Abwechslung sorgt (eben wie wir es von Uncharted her kennen). Held Jason führt wie sein 'Bruder' Nathan immer Selbstgespräche, was hier leider jedoch meistens durch Texteinblendungen passiert. Etwas mehr Sprachausgabe wäre toll gewesen. Handkehrum sind es genau diese Selbstgespräche, die vielfach Hinweise liefern, was als nächstes zu tun oder wie ein bestimmtes Puzzle zu lösen ist. Ehrlich gesagt sind die Rätseleinlagen aber zu keiner Zeit fordernd und beschränken sich meistens auf Schalter oder Items, die man irgendwo finden muss.

Der Weg zum Ziel ist dank konstant eingeblendeter Wegpunkte immer klar ersichtlich bzw. vorgegeben, trotzdem lohnt es sich die Umgebungen zu erkunden, da man ab und an nützliche Secrets oder auch wichtige Munition finden kann. Wie in Uncharted gibt es versteckte Artefakte, die Sammlernaturen zum Suchen anspornen sollen.


Die Steuerung funktioniert eigentlich recht gut, ist aber - wie bei den meisten iPhone Games - sehr gewöhnungsbedürftig. Gut, dass die Zielfunktion des Spiels mit einem grosszügigen Lock-On versehen ist. Genaues Zieles ist zu keiner Zeit nötig. Der nächstgelegenste Feind wird auf Knopfdruck automatisch anvisiert. Ebenso einfach gestalten sich die Kletterpartien. Leuchtende Elemente in der Umgebung bedeuten, dass man sich dort festhalten oder sie irgendwie benutzen kann. Ausserdem schwenkt die Kamera gerne mal vorteilhaft in Position, so als würde sie sagen 'da entlang!'.

Die vielen Hilfestellungen machen Shadow Guardian zu einem sehr einfachen Spiel, was jedoch nicht bedeutet, dass es keine Laune macht. Die Schiesserein machen dank Zielhilfe und guter Cover-Mechanik Spass und die Klettereinlagen sind nie lange genug um zu nerven. Sollte man sich trotzdem mal einen Fehltritt leisten, ist das auch kein Weltuntergang, denn die Rücksetzpunkte sind fair verteilt.

Fazit

Shadow Guardian ist ein einfaches, frustfreies Action-Abenteuer, das zwar zu keiner Zeit fordert oder gar überrascht, aber dank toller Inszenierung trotzdem sehr viel Spass macht. Hat man sich einmal an die feedbacklose Touch-Steuerung gewöhnt (was man als iPhone/iPad Benutzer einfach muss), gibt es keinen Grund mehr zum Meckern. Als Uncharted-Klon macht es seine Sache jedenfalls richtig gut und zur Zeit gibt es auch nichts vergleichbares im AppStore. Wer nur ein bisschen Indiana-Jones-Blut in seinen Adern hat, sollte sich Shadow Guardian ansehen.

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Shadow Guardian

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Spieler offline
1
Release
12/2010
Format
PAL
Genre
Action-Adventure
Studio
Gameloft
Publisher
Gameloft
Offizielle Webseite
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Autor

Sascha Böhme

(G)net Score

83

 

Graphics
89
Sound
88
Gameplay
73
Umfang
72

(G)community Score

0

 

Graphics
0
Sound
0
Gameplay
0
Umfang
0

Positiv


  • tolle Präsentation
  • viele Steuerungshilfen

Negativ


  • Schiessereien und Puzzles viel zu einfach
  • wenig Sprachausgabe

Altersfreigabe


PEGI-16

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